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Eingestellt am: 22.03.2012

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Konfirmanden

Predigt gegen Gewalt

Am Anfang war eine Störung: Die Unterrichtenden freuten sich über die hohe Zahl von Konfirmandinnen und Konfirmanden, die den Gottesdienst besuchten, aber es war laut, unruhig, und viele Erwachsene fühlten sich gestört, wenn bei Gebeten gesprochen und gekichert wurde. Was sollten wir tun? Wie kann man Gottesdienst lernen? Nach manchen vergeblichen Versuchen gab es eine neue Idee: Die Konfirmandengruppen gestalten eine Andacht in eigener Verantwortung. Die Zustimmung war anfangs zögerlich. Wir haben Wochen und Monate darauf verwendet, um den Ablauf zu finden, der für die Jugendlichen stimmt. Am 28. und 31. Januar haben wir in der Kirche zwei Andachten gefeiert. Schade war, dass so wenige Menschen teilgenommen haben, deshalb folgt der Text der Predigt im Wortlaut:

Eine Frage, die uns beschäftigt hat und beschäftigen wird lautet: Warum ist dieses Thema Gewalt wichtig? Und: Was hat es mit mir, mit dir und mit uns zu tun?
Was es mit uns zu tun hat, ist ganz einfach zu beantworten, da es uns alle beschäftigen dürfte! Geht doch einfach mal tief in euch und überlegt, wie oft ihr doch etwas mit Gewalt zu tun habt. Es fängt damit an, jemanden ganz leicht zu schlagen oder jemanden psychisch zu belasten und führt bis zu Schlägereien, Morden usw. Es reicht auch aus, einen anderen nur zu hänseln oder zu belästigen und wenn man es zu oft tut, wird man später bestimmt dafür bestraft und es bleibt nicht ohne Folgen! Ihr habt bestimmt alle schon einmal etwas mit Gewalt zu tun gehabt! Ihr habt bestimmt gesehen oder gehört, dass viele von euren Freunden bedroht wurden, sei es aus Spaß oder Ernst, aber manchmal kann man nicht unterscheiden, ob es ernst gemeint war. Und ihr kennt bestimmt viele, die schon gewalttätig waren oder sind! Und warum dieses Thema wichtig ist, ist auch nicht besonders schwer zu beantworten oder zu mindestens zu erläutern: Ihr müsst einfach nur an den Terroranschlag auf das World Trade Center, den Irak oder einfach nur an die Schule denken! Z.B. die "Geschichte" mit Erfurt - das sind alles Ereignisse, wo wir mit Gewalt zu tun haben und bestimmt auch noch haben werden!
Das sind alles tragische Ereignisse, die uns in unserem Leben beschäftigen!
Wir müssen versuchen, dafür zu sorgen, dass Gewalt, so gut es geht, vermieden wird. Wir hoffen, dass ihr nach diesem Gottesdienst nachdenklich aus der Kirche heraus geht und überlegt, was ihr machen könnt, was ihr an eurem Verhalten und an dem Verhalten eurer Mitmenschen ändern könnt. Und was ihr, indem ihr euch einmischt und nicht wegseht, vermeiden könnt!
Ihr könnt z.B. auf jemanden zugehen und mit ihm reden, wenn es ein Problem gibt und nicht drohen! Denkt zum Beispiel an eure Geschwister: Die würdet ihr bestimmt ab und zu am liebsten in Anführungszeichen "umbringen". Denkt an eure Freunde und sogar in der Familie kommt Gewalt vor! Ihr braucht nicht durch Gewalt und Schlägereien "cool" zu sein, um dadurch zu bewirken, im Mittelpunkt zu stehen oder ähnliches! Ist es denn den meisten so wichtig, besser zu erscheinen, und das ausgerechnet durch Gewalt?! Es gibt bessere Möglichkeiten, als brutal zu sein und sich "aufzuspielen"!
Auch wenn man "nur" Aufmerksamkeit erregen will, ist es falsch, einen anderen zu schlagen und so viel Spaß wird man bestimmt auch nicht daran haben, da alle befürchten müssen, dass sie dabei selber etwas einstecken werden!
Denkt an die Geschichte von Kain und Abel, die wir eben gehört haben. Wir fragen uns: "Warum steht sie in der Bibel?" Wir glauben, dass sie in der Bibel steht, weil sie aussagen soll, dass man für seine Taten verantwortlich ist, die man in seinem Leben begangen hat oder begehen wird. Jeden trifft es bestimmt im Leben, sei es früher oder später! Wir haben versucht, die Geschichte in unsere Zeit zu übersetzen.
Ein Beispiel: Die Polizei nimmt Menschen fest, die gewalttätig sind und wenn sie schuldig sind, werden sie mit Bußgeldern bestraft oder sogar damit, dass sie ins Gefängnis müssen. Das ist die Wahrheit, denn Kain wurde sein Leben lang dafür bestraft, dass er seinen Bruder aus Eifersucht und Neid umgebracht hatte! Daraus lernen wir, dass es nichts bringt, einen Freund oder jemanden aus der Familie zu bedrängen oder zu bedrohen, wenn man eifersüchtig oder neidisch ist! Es gibt keinen Grund, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen, weil jeder einfach so ist, wie er halt ist und daran kann niemand etwas ändern.
In jedem gibt es eine Stimme, die sagt: "Es reicht jetzt!" Dadurch hält man inne, wacht auf und hört auf - mit der Wut, mit dem Zorn und mit dem Hass. Und diese Stimme, das ist die Stimme Gottes! Sie bewahrt uns davor, Fehler zu machen, bevor es zu spät ist! Aber bei manchen gibt es diese Stimme nicht mehr, und dann läuft man Gefahr, außer sich zu geraten. Was dann passiert? Wir denken an das, was in der Schule in Erfurt geschehen ist!
Vielleicht könnt ihr die Fragen vom Anfang jetzt mit euren Gedanken, Meinungen und Stimmungen beantworten und euch selbst ein Bild davon machen, wie Gewalt überwunden werden kann.
Ihr könnt etwas ändern!
Es ist eine Hilfe, mit Freunden und in der Familie, mit Vertrauenslehrern und Pastoren über Probleme zu sprechen, um gemeinsam einen Lösungsweg zu finden!
Wahrscheinlich würdet ihr eher mit Freunden darüber reden, um die Sorgen, die ihr oder die wir alle haben, loszuwerden!
Tut das, was ihr für richtig haltet, damit ihr keine Gewalt anzuwenden braucht!
Amen.

Ich habe mich über die Andachten sehr gefreut, mehr noch: Ich war stolz auf das, was sich die Jugendlichen erarbeitet haben. Ein besonderer Dank gilt Li Koch und Franziska Wieseler, die zusammen diese Ansprache geschrieben haben.

Rainer Rahlmeier

Gedicht einer Konfirmandin

Folgendes Gedicht schrieb Marie-Kristin Euler auf der Hauptkonfirmandenfreizeit 2003 am Bramsee:

Das Leben

Ob groß ob klein oder gar sehr rund,
hauptsache Mensch und kerngesund.

Flora und Fauna und wie es alles heißt,
wir gehen dahin, wohin es uns reißt.

Rund um die Welt und auch nach China,
Hautfarbe egal, schwarz und co. sind ja auch prima.

Zum Leben auch gehört die Zeit,
die kommt und geht, das ist gescheit.

Wohin sie geht, das fragt man sich,
wobei auch da die Zeit verwich.

Und nun zusammengefasst,
ist das Leben mal schlecht, mal gut, mal eine Last.

Silberne Konfirmation


Hätten Sie es noch gewusst?
"Deutschland im Herbst '77", "innere Sicherheit" das waren die Stichworte, die sehr eng mit dem Jahr 1977 verbunden sind. Jenes Jahr wurde vor dem Hintergrund des Terrorismus zu einer großen Herausforderung für Staat und Gesellschaft. Die Anspannung übertrug sich über die Tagesschau allabendlich in die Wohnzimmer. Daneben Bilder der Hoffnung: Händeschütteln zwischen dem ägyptischen Präsidenten Sadat und dem israelischen Ministerpräsidenten Begin. Und: In Spanien finden nach 41 Jahren erstmals wieder freie Wahlen statt!

1978 dann kommt es zum Frieden von Camp David. Es gibt in diesem Jahr drei Päpste und nicht wenige werden sich in Bad Bramstedt daran erinnern, dass Joachim Deckarm mit der deutschen Handballnationalmannschaft Weltmeister wurde.
Für einige von Ihnen war das Jahr 1977 bzw. 1978 das Jahr Ihrer Konfirmation. Die Eine oder der Andere wird sich auf dem Foto wiedererkennen, das Foto Hoffmann seiner Zeit fertigte und uns dankenswerterweise zur Verfügung stellte. Die entsprechenden Jahrgänge wurden immer als "geburtenstark" bezeichnet. Äußerlich wird das daran deutlich, dass wir nicht alle Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dieser Zeit mit Foto werden veröffentlichen können. Gleichzeitig aber sind Sie seitdem ganz eigene Wege gegangen.

Wie ist es Ihnen ergangen, seitdem die Pastoren Seehaber und Pfeifer Sie einsegneten?
Am 7. September 2003 wollen wir ab 9.30 Uhr die Silberne Konfirmation begehen. Wir laden dazu herzlich alle ein, die in den Jahren 1977 und 1978 in der Maria-Magdalenen-Kirche konfirmiert wurden. Wir wollen den Tag gemeinsam gestalten und Gottesdienst miteinander feiern. Viele Namen und Adressen haben sich seitdem geändert. Sprechen Sie doch Freunde, Bekannte und Verwandte dieser Jahrgänge an, dann werden wir auch noch persönlich zu diesem Tag einladen. Sie können sich bei Fragen gern an mich wenden (Tel. 813357) und sich im Kirchenbüro, Glückstädter Str. 20 anmelden unter Tel. 87970.

Jörg Möller-Ehmcke

Goldene Konfirmation

Wer kennt die Namen, kennt Adressen?
1953 wurden in unserer Gemeinde 228 Jugendliche, Männer und Frauen konfirmiert. Viele Ehemalige konnten wir erreichen und zum Fest der Goldenen Konfirmation am 12. Oktober 2003 einladen. Viele haben sich bereits angemeldet.
Bei den unten aufgeführten Namen brauchen wir Ihre Hilfe, um herauszufinden, an welche Adresse wir die Einladung schicken müssen. Wer erinnert sich an Nachbarn von damals und weiß etwas über ihren weiteren Lebensweg? Manche, die sich über eine Benachrichtigung freuen würden, wohnen vielleicht ganz in der Nähe. Bitte helfen Sie uns und rufen Sie uns an:
Rainer Rahlmeier: 04192/5751
Hans-Otto Wittorf: 04192/3998

Armstedt
Kramp, Heike
Krause, Renate
Sackel, Erika

Bad Bramstedt
Albat, Karin
Beecken, Helmarr
Boesler, Lothar
Bucholz, Günter
Dierks, Karl Heinz
Göttsche, Renate
Hauschildt, Elke
Heide, Jürgen
Jönnson, Irmgard
Kruse, Jürgen
Kruse, Uwe
Laube, Heinrich
Lüdtke, Rosemarie
Neumann, Hannelore
Rennekamp, John
Reusch, Hans
Sievers, Inge
Sievers, Reimer
Stetzuhn, Rolf
Telg, Sigrid
Titel, Edeltraut
Tonak, Volker
von Müller, Klaus Dieter
Wallmann, Ingrid
Wallwitz, Edith
Westfalen, Karl-Heinz
Winter, Sabine

Bimöhlen
Busse, Siegmund
Manke, Marlene
Zander, Ulrich

Föhrden-Barl
Koch, Christel
Ristau, Klaus
Saß, Inge
Studt, Inge
Teske, Aneliese

Fuhlendorf
Schumacher, Hans-Heinrich
Sommer, Werner

Hagen
Ermoneit, Hellmuth
Fischer, Egon
Oppermann, Ute
Petersen, Hans
Wittnebel, Joachim

Hartenholm
Brandt, Klaus
Petschallies, Gerd

Hasenmoor
Christoffersen, Erwin
Härtel, Siegmar
Kühne, Gisela

Heidmoor
Clausen, Johannes
Braker, Gerd
Wurtz, Brunhilde

Hitzhusen
Abraham, Vera
Bube, Horst
Gludau, Helmut
Höhne, Renate
Jordan, Doris
Krohn, Lieselotte
Melzer, Walter

Wiemersdorf
Doedke, Renate
Eggersglüß, Erika
Gottschalk, Roswitha
Harder, Dorothea
Hennig, Gerhard
Hennig, Günter
Jeske, Egon
Jokeit, Erna
Klöter, Gisela
Kolster, Lisa, geb. Horns
Ramscheck, Karl
Rose, Ilse
Schmidt, Werner
Schreiber, Dorothea

Weddelbrook
Krüger, Helga
Köpnick, Horst
Milbrandt, Helmut
Winter, Helmut