
 In diesem Becken fließt das Wasser nur noch sehr langsam, so dass die Schmutzstoffe viel Zeit haben, sich am Boden oder an der Wasseroberfläche abzusetzen. Auch wenn es nicht so gut duftete: In den Behälter mit dem Rechengut, also mit den Abfällen, die der Rechen aus dem Abwasser holt, mussten trotzdem noch alle hineingucken und –riechen. An den weiteren Stationen musste aber niemand mehr die Nase verschließen. Das Belebungsbecken, in das ständig Druckluft hineingepumpt wird, damit die zugesetzten Bakterien ihre Reinigungsarbeit verrichten können, lud zwar auch noch nicht gerade zum Baden ein, aber bei der „Karussellfahrt“ über dem Nachklärbecken konnte man schon gut erkennen, dass das Wasser immer sauberer wird. Am Ende läuft das noch etwas trübe Wasser durch große Kies- und Sandfilter, wie in unserem Versuch. Anschließend ist es so sauber, dass es in die Bramau eingeleitet werden kann.
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