Liebe Leserinnen und Leser!

Jesus und Maria-Magdalena - ein Fensterbild in Kiel - Pries Noch einige Wochen – dann feiern wir das Osterfest. Das Fest der Freude und des Lebens. Die Kirche „Zum guten Hirten“ in meiner hörenden Gemeinde in Kiel - Pries schmückt ein Fenster mit einem Ostermotiv. Jesus und Maria Magdalena – eine seiner Jüngerinnen – sind darauf zu sehen.
Maria kann kaum glauben, was dort geschieht: Jesus lebt. Sie war dabei gewesen, als Jesus am Kreuz gestorben war. Sie hatte gesehen, wie er ins Grab gelegt wurde. Sie hatte mit den anderen zusammen geklagt und getrauert. Alle Hoffnung war für sie verschwunden. Sie war am Ende. Alles, was sie zusammen mit Jesus gemacht hatte, erschien ihr vergeblich. Der Tod hatte alles zunichte gemacht.
Dann der Ostermorgen, der alles verändert. Maria erlebt: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Am Grab - dem Ort, wo der Tod seine ganze Macht zeigt - begegnet ihr neues Leben. Ihre Hoff-nung kehrt zurück. Zukunft öffnet sich für sie und alle, die Jesus folgen. Ich finde diese Erfahrung gut ausgedrückt in dem Gedicht Ostern von Peter Klüver.
Tot – das heißt: Ich bin am Ende. Tot – das heißt: Alles war vergeblich. Tot – das heißt: Ich werde vergessen.
Auferstanden – das heißt: Ich habe etwas vor mir. Auferstanden - das heißt: Alles bekommt einen Sinn. Auferstanden – das heißt: Einer vergisst mich nicht.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches und gesegnetes Osterfest!
Ihre Pastorin
Barbara Landa
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