Liebe Leserinnen und Leser!

 Bald ist Erntedankfest. Dazu eine Geschichte von Jesus: „Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen. Als er die Körner auf das Feld streute, fiel ein Teil von ihnen auf den Weg. Da kamen Vögel und pickten sie auf.
Andere Körner fielen auf felsigen Boden. Die Samen gingen schnell auf. Aber als die Sonne heiß schien, da vertrockneten die jungen Pflanzen. Ihre Wurzeln waren nicht tief genug. - Wieder andere Körner fielen in ein Dornengestrüpp. Es überwucherte die Pflänzlein. Deshalb brachten sie keine Frucht.
Viele aber fielen auf guten Boden. Sie gingen auf und wuchsen. Und zur Erntezeit brachten sie gute Frucht. Manche dreißig Körner, andere sechzig, wieder andere hundert.“
Ich vergleiche unser Leben mit einem Samenkorn. Wie eine Pflanze wollen wir wachsen und uns entwickeln. Wir wollen gute Lebens-früchte bringen. Eine Pflanze braucht zum Wachsen guten Boden, Licht, Wasser. Auch ein Mensch braucht gute Bedingungen zum Wachsen. Liebe, Aufmerksamkeit, Unterstützung und vieles mehr.
Wie ist unser Leben gewesen? War es eher steinig? Oder war es wie guter, fruchtbarer Boden? Die einen haben es leichter gehabt im Leben, andere sind größeren Schwierigkeiten begegnet. Sie muss-ten damit fertig werden.
Alle aber haben wir Frucht gebracht – wie die Pflanzen in der Ge-schichte von Jesus. Was sind unsere Früchte? Es sind unsere Be-gabungen, die wir mit anderen geteilt haben. Freundschaften. Gute Gespräche. Hilfe, die wir anderen geben. Und vieles andere.
Es ist gut, dass wir Menschen Frucht bringen. Darüber können wir uns freuen. Dafür können wir Gott danken. Das ist unser ganz persönliches Erntedankfest.
Ihre Pastorin
Barbara Landa
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