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10-jähriges Bestehen der Kita Schatzkiste
Eingestellt am: 16.02.2011

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Spaziergang durch Nordelbien:

Nordelbien Webring

Mitglieder im Webring

Sanierung und Erweiterung der Gedächtniskapelle

Die Planungen sind abgeschlossen

Das Foto zeigt die ersten Baggerarbeiten bei der Kapelle.
Der Bagger leistet ganze Arbeit.

     Am Freitag, dem 22. September 2006 war es soweit: der erste Spatenstich (vielmehr die erste Baggerschaufel) war getan.

     Bereits im Jahre 2000 gab es die ersten Überlegungen, wie die immer deutlicher werdenden Mängel der Gedächtniskapelle dauerhaft behoben werden könnten.

Zur Geschichte

Das Foto zeit das Richtfest der Gedächtniskapelle im Jahre 1951.
Richtfest 1951

    
     Die Gedächtniskapelle auf dem Bad Bramstedter Friedhof wurde 1950 bis 1952 vom Architekten Wilhelm Otto erbaut. In der Ursprungsform umfasste der Bau zunächst die Kapelle mit zwei abgetrennten Räumen für die Leichenaufbewahrung und ein WC.

Das Foto zeigt dei Kapelle auf freier Fläche.
Von dem parkähnlichen Friedhof war damals noch nichts zu erahnen.

     1964 wurde die Kapelle erweitert, in dem weitere Leichenkammern als Abschiedsräume und ein Aufenthaltsraum angebaut wurden. Weiterhin wurde im Laufe der Jahre ein Kühlraum eingebaut.

     Noch ein paar alte Fotos gefällig? Bitte hier klicken.

Das Foto zeigt die marode Dachrinne.
Nicht nur die Dachrinne hat es nötig ...

     Nach über 50 Jahren sind die Anlagen veraltet, die Haustechnik ist marode, so dass eine Sanierung und Erweiterung unumgänglich ist.

Das Foto zeigt den alten Sicherungskasten.

Beim Anblick dieses museumsreifen Sicherungsschranks (der Stromzähler wurde bereits entfernt) fehlten dem Sicherheitsbeauftragten des Kirchenkreises die Worte. Gerüchte, die besagen, dass das Deutsche Museum in München Interesse gezeigt hätte, sind nicht wahr!

Zur Planung

Das Bild zeigt die gezeichnete Außenansicht der Kapellenerweiterung.
So soll die Erweiterung der Kapelle aussehen.

Die Ziele sind: 

  • einen würdigen Ort zum Abschiednehmen zu gestalten, 
  • die Wegeführungen zu verbessern und 
  • einige zusätzliche Sitzplätze zu schaffen.

     Die Wege der Angehörigen, Bestattungsunternehmer und Passanten sollen sich im Vorfeld nicht mehr kreuzen. Es werden in sich geschlossene Bereiche für Angehörige mit den Pastoren und Bereiche für Bestatter und Sargträger geschaffen. Weiterhin soll ein Wartebereich für Angehörige entstehen, der den Trauergästen die Möglichkeit zur gesammelten Begegnung gibt.

Das Bild zeigt den neuen Grundriss der Kapelle
Der neue Grundriss der Kapelle

     Die Kapelle wird in erforderlicher Weise saniert und renoviert. Raumteile, die bisher anders genutzt werden, sollen in den Altarbereich integriert werden. Das schafft Raum für den Sarg, die Kränze und die Dekoration. So werden einige zusätzliche Sitzplätze geschaffen werden. Die Orgel wird neben der Eingangstür platziert, so dass direkter Blickkontakt von Pastor / Pastorin und Organist / Organistin möglich ist. Die Angehörigen erhalten einen internen Zugang vom neuen Eingangs- und Wartebereich zur Kapelle.
     Im neuen Erweiterungsbau entsteht ein großzügiger Abschiedsraum, der auch für kleine Trauerfeiern, nicht christliche Trauerfeiern oder Urnenbegräbnisse zur Verfügung stehen soll.

Die Umbauphase

Alte Fenster und Türen der Kapelle.
Viele Dinge müssen raus...

     Voraussichtlich wird der Umbau 6 Monate dauern. Eine Nutzung der Kapelle ist ausgeschlossen. Daher gilt in diesem Zusammenhang der katholischen Kirchengemeinde "Jesus Guter Hirt" ein besonderer Dank: für die Zeit der Kapellensanierung können alle Trauerfeiern in der katholischen Kirche im Sommerland stattfinden; für manche Trauergäste sicherlich ungewöhnlich, aber doch ein guter Beweis dafür, dass in Bad Bramstedt ein ökumenischer Geist weht.

     Den Verlauf der Bauarbeiten können Sie hier mitverfolgen.