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(Unsere Konzeption wird z.Z. überarbeitet)
Vorwort
1. Die Ev.-Luth. Kindertageseinrichtung Hitzhusen 2. Der gesetzliche Rahmen 3. Unser christliches Menschenbild 4. Unsere Bildungsarbeit / Die Rolle der Fachkraft 4.1 Lernkompetenzen der Kinder 4.2 Querschnittdimensionen von Bildung 4.2.1 Genderbewusstsein 4.2.2 Interkulturalität 4.2.3 Nachhaltigkeit 4.2.4 Lebensweltorientierung 4.2.5 Partizipation 4.2.6 Inklusion 4.3 Bildungsbereiche 4.3.1 Körper, Gesundheit und Bewegung 4.3.2 Sprache und Kommunikation 4.3.3 Mathematik, Naturwissenschaft und Technik 4.3.4 Politik und Gesellschaft 4.3.5 Ethik, Religion und Philosophie 4.3.6 Musik, Kreativität und Medien 5. Beobachten und Dokumentation 6. Aufnahme neuer Kinder 7. Das letzte Jahr in der Einrichtung 8. Die Kindertageseinrichtung in der Kirchengemeinde 9. Zusammenarbeit mit der Grundschule 10. Zusammenarbeit mit anderen 11. Familienarbeit 12. Teamarbeit 13. Sie finden uns unter: www.kirche-badbramstedt.de
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Vorwort
Wir freuen uns, die Konzeption der Kindertagesstätte Hitzhusen vorlegen zu können. Die Konzeption ist auf der Grundlage des Leitbildes für die Kindertagesstättenarbeit im Kirchenkreis Neumünster erstellt worden. Es hat zum Ziel, die Arbeit der Einrichtung für Eltern, Erziehungsberechtigte und den örtlichen Träger der Jugendhilfe transparent zu machen. Die Konzeption ist im Kirchenvorstand beraten und verabschiedet worden. Die Kirchengemeinde dankt ihren MitarbeiterInnen für die umfangreiche und sorgfältige Arbeit bei der Erstellung dieser Konzeption.
Immer deutlicher ist in den vergangenen Jahren die Bedeutung der Kindertagesstätten für die Entwicklung der Kinder ins öffentliche Bewusstsein getreten. Wir sind herausgefordert pädagogisch angemessen auf die veränderte Lebenswelt der Kinder zu reagieren. Den Kindern gehört die Zukunft. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, ihnen den gebührenden Platz zu geben. Die Kindertagesstättenarbeit mit nun mehr 8 Einrichtungen nimmt einen zentralen Platz im Engagement unserer Gemeinde ein. Jede Kindertagesstätte hat ihr eigenes Profil, ihre eigene Konzeption, in der die MitarbeiterInnen darlegen, wie sie methodisch und didaktisch arbeiten, um den Kindern den Weg in die Zukunft zu ebnen. Dabei wird festgelegt, wie der im KiTaG festgeschriebene Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag konkret im Alltag der Einrichtung umgesetzt wird.
Die Kindertagesstätte Hitzhusen besteht seit September 1994.
Im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen das Wohl des Kindes und die Förderung seiner Persönlichkeit und seiner Fähigkeiten. Die Konzeption beschreibt das breite pädagogische Angebot von Erfahrungs- und Handlungsmöglichkeiten, durch die die sozialen, emotionalen, geistigen, sprachlichen und körperlichen Fähigkeiten der Kinder spielerisch gefördert und entwickelt werden. Der ganzheitliche Ansatz in einer Atmosphäre des Vertrauens soll den Kindern einen Rahmen bieten, sich selbst und andere wahrzunehmen, zu verstehen und zu bejahen und Zuversicht für die Zukunft zu gewinnen. Dazu gehört die Partizipation der Kinder an der Gestaltung des Zusammenlebens in der Einrichtung. Persönliche Wertschätzung, gegenseitige Unterstützung, auch das Aushalten von Konflikten und die Einübung von Lösungsmöglichkeiten gehören zum Erfahrungsraum der Kinder.
Grundlage dieses Wirkens ist die Wahrnehmung der Taufverantwortung. Mit der Taufe des Kindes hat die Kirchengemeinde das Versprechen gegeben und die Verpflichtung übernommen, die Eltern bei der Erziehung und Bildung ihrer Kinder partnerschaftlich zu unterstützen. Wir arbeiten auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes. Dabei verstehen wir unsere Einrichtungen als Begegnungsort für Kinder und deren Familien, unabhängig von ihrer religiösen Orientierung. Wir sind offen für Kinder aller Nationalitäten, Religionen und christlichen Konfessionen. Wir möchten durch Offenheit, Toleranz und partnerschaftlichen Umgang das Zusammenleben fördern.
Eine Konzeption lebt davon, dass sie im Alltag der Einrichtung umgesetzt wird, dass sie mit Leben erfüllt wird und durch das Gespräch und die Erfahrungen verändert und erweitert wird. Wir wünschen, dass diese Konzeption für alle an der Kita-Arbeit Beteiligten die Basis für gute Gespräche und Zusammenarbeit bildet.
Bernd Hofmann, Pastor (Kindergartenbeauftragter)
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1. Unsere Einrichtung
Im September 1994 wurde der Kindergarten Hitzhusen eröffnet. Er umfasst zwei Gruppen (Mäuse- und Igelgruppe) mit je 22 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Im Kindergarten arbeiten zwei Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen. Für die Kinder der beiden Gruppen steht jeweils ein heller, freundlicher Gruppenraum, ein Wasch- und Materialraum zur Verfügung. Zwischen den Gruppenräumen liegt ein zusätzlicher Spielraum, ausgestattet mit einem Klettergerüst und einem Schaukeltuch. Dieser Raum wird zeitweise auch als Kindercafé, Werkraum und Adventszimmer genutzt. Zu den Räumlichkeiten gehören weiterhin ein Büro/Mitarbeiterzimmer, ein Flur mit den Garderoben für die Kinder, ein Abstellraum und eine Küche. Für besondere Anlässe nutzen wir auch das Dorfhaus. Unser Spielplatz, der von beiden Gruppenräumen aus zugänglich ist, befindet sich hinter dem Gebäude. Er ist mit einer großen Sandkiste samt Klettergerüst und Matschanlage, zwei Schaukeln, einem Balancierbalken, unterschiedlichen Reifen, Sitzbänken für Klein und Groß und einem Gerätehaus ausgestattet. Wir nutzen für unsere Räder auch den angrenzenden Parkplatz und den danebenliegenden Bolzplatz. Dort haben wir auch im Winter die Möglichkeit zu rodeln. Für unsere Bewegungszeiten nutzen wir die Turnhalle der Grundschule Hitzhusen. Nach Bedarf bieten wir auch Frühförderung und Einzelintegrationmaßnahmen an.
Öffnungszeiten
- Montags-Freitags von 8 -16 Uhr
- Frühdienst: 7.30-8.00 Uhr
- Spätdienst: 12.00 – 16.00 Uhr
Eltern können diesen Dienst je nach Bedarf dazu buchen: bis 12.00 Uhr, 12.30 Uhr, 13.00 Uhr ... 16.00 Uhr
Wir bieten einen Mittagstisch an.
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2. Der gesetzliche Rahmen
Unsere Arbeit in der Kindertageseinrichtung basiert auf gesetzlichen und rechtlichen Grundlagen.
- Die Verfassung der Nordelbischen Kirche
- Das Kindertagesstättengesetz des Landes Schleswig-Holstein
- Die Kindertagesstättenverordnung des Landes Schleswig-Holstein
- Die Richtlinien der Unfallkasse Schleswig-Holstein
- Das Infektionsschutzgesetz und die Hygieneverordnung der Bundesrepublik Deutschland
- Das Tagesbetreuungsgesetz
- Das Sozialgesetzbuch VIII der Bundesrepublik Deutschland
- Die Kindertagesstätten- und Gebührensatzung der EV.-Luth. Kirchengemeinde Bad Bramstedt
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3. Unser Christliches Menschenbild
All das was wir von Gott erfahren, drückt sich für uns in diesem Menschenbild aus:

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4. Bildungsarbeit / Die Rolle der Fachkraft
Bildung meint: „Bildung als Selbst-Tätigkeit des Kindes zur Aneignung der Welt“.
Wir sehen unsere Rolle darin, die Kinder dabei zu begleiten, zu unterstützen und uns gemeinsam mit ihnen auf den Weg zu machen, um die Welt zu „erobern“. Mit den Kindern gemeinsam fragen, nach Lösungen suchen, aber die Kinder nicht belehren und Wissen abfragen, denn
„kleine Forscher mit vielen Fragen brauchen keine fertigen Antworten, sie brauchen die Möglichkeiten, um selber Antworten zu finden.“
Die Kinder wollen forschen, entdecken, neugierig sein, selbsttätig ausprobieren und dabei Erkenntnisse gewinnen. In unserer Kindertageseinrichtung finden sie dazu Material, Räume und Zeit auch für den Zugang zu mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen.
Unsere Schwerpunkte sind:
- die frühzeitige Stärkung individueller Kompetenzen,
- begleitende Unterstützung, Erweiterung und Herausforderung des kindlichen Forscherdrangs,
- verantwortlich am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben,
- die Entwicklung und Stärkung persönlicher Ressourcen, die das einzelne Kind motivieren und darauf vorbereiten, künftige Lebens- und Lernaufgaben aufzugreifen und zu bewältigen.
Wir
- sind ausgebildete, pädagogische Fachkräfte,
- verfügen über eine umfassende Allgemeinbildung,
- nehmen kontinuierlich an Fortbildungen teil,
- haben uns mit unserer eigenen Bildungsbiografie auseinandergesetzt,
- verstehen uns selbst als Forschende und sich immer wieder neu auf den Weg Machende,
- beobachten die Bildungsprozesse der Kinder und dokumentieren diese,
- sind die Bindungs- und Begleitpersonen für die Kinder in der Einrichtung,
- sehen das Spiel als Erfahrungsprinzip und Lernform (Beispiel: Die Erklärung der Tatsache, der Ball ist rund, bewirkt nicht viel. Erst wenn ein Kind durch das Spiel begriffen hat, dass es so ist, ist der Lerneffekt erzielt.)
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4.1 Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Lernkompetenz des Kindes
Die Selbstkompetenz meint die Fähigkeit von Kindern, für sich selbst verantwortlich zu handeln. Dafür brauchen sie ein positives Selbstwertgefühl. Wir unterstützen die Kinder mit Belastungen und Anstrengungen umzugehen.
Wir möchten, dass die Kinder
- sich eine eigene Meinung bilden, diese äußern und sich für ihre Überzeugung einsetzen,
- Hilfe anderen Kindern anbieten und von Anderen Hilfe annehmen,
- sich mit Kritik auseinandersetzen,
- sich mit neuen Situationen auseinandersetzen,
- ein positives Selbstwertgefühl entwickeln,
- sich als Person erleben und sich weiterentwickeln.
- Wir begleiten unsere Kinder bei der Begegnung und Auseinandersetzung, bei dem Erleben verschiedener Kulturen, Lebensumständen und Religionen.
Die Sozialkompetenz meint die Fähigkeit, sozial relevante Fragen wahrzunehmen und zu bewältigen. Dazu gehören die Akzeptanz anderer Meinungen, die eigene Meinung darzulegen, miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren, eine Streitkultur zu entwickeln und die tragfähige Beziehungen zu anderen zu gestalten.
- Wir möchten, dass die Kinder
- Verantwortung übernehmen,
- Regeln erarbeiten und sich an Regeln halten,
- eine gute Gesprächs- und Streitkultur entwickeln,
- Bindungen eingehen,
- nicht nur auf sich selbst achten, sondern auch die anderen Kinder wahrnehmen und sich einfühlen.
Lernkompetenz meint die Fähigkeit, Aufgaben als Lernanlässe zu erkennen, Lösungen zu finden und diese beurteilen zu können. Kinder sollen in der Lage sein, Informationen einzuholen, Antworten und Lösungen zu suchen und zu finden, Handlungsweisen einzuüben sowie sich gezielte Unterstützung zu holen.
Wir möchten, dass die Kinder
- sich auf den Weg nach Antworten machen,
- eigene Lösungen finden und erproben,
- Fragen entwickeln, beobachten, sich eigene Aufgaben stellen,
- Sachwissen aneignen und dieses weiterentwickeln,
- eigenen Lernwegen vertrauen,
- sich Unterstützung holen.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Kindern Zeit und Raum zu geben, um eigene Antworten zu suchen, zu forschen und auszuprobieren. Wir fördern die individuellen Wege des Lernens, indem wir uns zurückhalten und nicht vorschnell Lösungen anbieten.
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4.2 Querschnittdimensionen von Bildung
4.2.1 Genderbewusstsein
Genderbewusstsein meint die Berücksichtigung und den bewussten Umgang mit dem sozialen Geschlecht. Durch Genderbewusstsein erweitern wir die Bildungszugänge der Kinder für vielfältige Bildungsfelder.
- Wir haben in unserer Einrichtung rollenbewusste Bilderbücher.
- Jungen und Mädchen erledigen im Alltag Tischdecken, Tische wischen, Backen und Aufräumen gleichermaßen.
- Wir halten vielfältige Materialien bereit, mit denen die Kinder unterschiedliche Geschlechterbilder ausprobieren können.
- In unserer Verkleidungskiste finden die Kinder Utensilien für Frauen-und Männerrollen.
- In Gesprächskreisen setzen wir uns mit den Kindern über Geschlechterbilder auseinander.
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4.2.2 Interkulturalität
Interkulturalität meint, die kulturellen Erfahrungen und Lebensbedingungen aller Kinder ernst zu nehmen, sie zu achten und in die pädagogische Arbeit mit einzubeziehen und damit allen Kindern Chancen zu bieten, ihre kulturellen Erfahrungen wahrzunehmen und zu erweitern.
- Wir sind aufgeschlossen und neugierig unterschiedlichen Kulturen gegenüber
- Wir thematisieren Unterschiedlichkeiten von Kulturen und Religionen mit den Kindern.
- Zwei- und Mehrsprachigkeit sehen wir als Entwicklungschance.
- Kinder erhalten bei nicht deutscher Erstsprache eine besondere Unterstützung und Begleitung.
- Wir haben uns mit unserem eigenen christlichen Glauben auseinandergesetzt.
- Wir beachten religiöse, kulturelle Besonderheiten und die verschiedenen Essgewohnheiten der Kinder.
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4.2.3 Nachhaltigkeit
Die nachhaltige Entwicklung meint die Fähigkeit, die sozialen, ökologischen, kulturellen und ökonomischen Folgen des eigenen Handelns berücksichtigen zu können und mit den Kindern zu thematisieren. Unsere Kinder sollen eigenverantwortlich handeln und die Folgen ihres Handelns bedenken.
Wir erarbeiten die Schöpfungsgeschichte gemeinsam mit den Kindern und stellen diese auch durch Collagen, Pappmachéarbeiten und Bildern dar.
Durch Gespräche und gezielte Beobachtungen in der Natur stellen wir mit den Kindern fest, dass wir diese Schöpfung achten und bewusst mit ihr umgehen wollen.
- Die Kinder erleben die Schöpfung in der Waldwoche und durch Ausflüge in den Schulwald.
- Wir sortieren Müll und bei Ausflügen führen wir stets Mülltüten mit.
- Um Wasser zu sparen, haben wir Konstanthalter einbauen lassen.
- Die Milch und Selter beziehen wir in Mehrwegflaschen.
- Wir achten darauf, dass die Kinder nach Möglichkeit nahrhaftes Essen und in einem vernünftigen Umfang Frühstück mitbringen.
- Wir arbeiten mit der DLRG, der Organisation „Save our Future“ und dem Umweltmobil zusammen.
- Gemeinsam versorgen die Kinder die Meerschweinchen und lernen den Umgang mit den Tieren.
- Wir achten auf einen sorgfältigen Umgang mit Spielzeug und anderen Materialien (Papier, Stifte, Klebe etc.).
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4.2.4 Lebensweltorientierung
Lebensweltorientierung meint die konkrete Lebenswelt der Kinder zum Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit zu machen, sie als Lernfeld zu begreifen und in alle Belange der Kindertageseinrichtung einzubeziehen. Wir Mitarbeiterinnen kennen die verschiedenen Dörfer der Umlandgemeinde und wissen, um die Aktivitäten der Gemeinden und der Vereine. Wir kennen die Interessen unserer Kinder, wissen, wo und wie die Kinder wohnen und kennen die sozialen Netzwerke der Kinder.
- Wir machen Ausflüge in die nähere Umgebung.
- Wir besuchen Kinder zu Hause und erfahren so etwas über unterschiedliche Wohn-und Familiensituationen.
- Einmal im Jahr findet eine Waldwoche statt.
- Für den Transport der Kinder nutzen wir den Schulbus.
- Wir visualisieren mit Landkarte, Globus und Stadtplan, wo sich unsere Einrichtung befindet.
- Für Ausflüge und Exkursionen nutzen wir öffentliche Verkehrsmittel.
- Zu Gottesdiensten gehen wir in die Maria-Magdalenen-Kirche in Bad Bramstedt.
- Mehrmals im Jahr besuchen wir Veranstaltungen, wie Kaspertheater, Kindertheater und Kindertageseinrichtungen in und um Bad Bramstedt und die Feuerwehr in Hitzhusen.
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4.2.5 Partizipation
„Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.“ Richard Schröder
Partizipation heißt für uns Beteiligung. Kinder erleben Partizipation in den Beteiligungsmöglichkeiten in unserer Einrichtung.
- Freier Aufenthalt in der gesamten Einrichtung
- Die Kinder können sich ihre Spielpartner wählen, entscheiden in welcher Gruppe sie frühstücken.
- Der Mehrzweckraum wird in bestimmten Zeiten des Jahres als Kindercafé genutzt.
- Die Kinder dürfen alleine draußen spielen, dafür haben wir gemeinsam Regeln aufgestellt.
- Die Kinder sind an organisatorischen Abläufen beteiligt, wie z.B. Briefkasten entleeren, Anrufe entgegennehmen, Mülleimer leeren, Räume aufschließen.
- Wir beteiligen unsere Kinder an Entscheidungsprozessen für Exkursionen.
- Wir führen regelmäßig Gruppenkonferenzen mit den Kindern durch, indem wir Themen der Kinder aufgreifen.
- Für diese Konferenzen haben wir Regeln vereinbart wie z.B. den Erzählball.
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4.2.6 Inklusion
Inklusion meint, die Partizipation (Beteiligung) von allen Kindern und Erwachsenen zu steigern. Oft sind einige Kinder Ausgrenzungsmechanismen stärker ausgesetzt als andere. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Einrichtung sich in größerem Maße auf die Vielfalt der Kinder ausrichtet. Kinder mit besonderen Bedürfnissen erhalten in unserer Kindertageseinrichtung die nötige Förderung für die Teilhabe an unseren Bildungsprozessen. Für Kinder mit Behinderung organisieren wir die notwendige Förderung nach gesetzlichen Grundlagen (BSHG).
- Wir arbeiten mit der Lebenshilfe Bad Bramstedt zusammen.
- Wir machen Entwicklungsbeobachtungen bei Kindern und tauschen uns mit Eltern, gegebenenfalls mit externen Fachkräften, aus.
- Wir beraten die Eltern für die Anbahnung von Fördermaßnahmen.
- Wir nehmen jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen an.
- Wir reduzieren gegebenenfalls die Gruppenstärke für eine Einzelintegrationmaßnahme.
- Frühfördermaßnahmen können in unserer Einrichtung durchgeführt werden.
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4.3 Bildungsbereiche
4.3.1 Körper, Gesundheit, Bewegung
Bewegung ist eine Ausdrucksform des Menschen. Ohne Bewegung und Wahrnehmung ist keine Weiterentwicklung möglich. So müssen die Kinder grundlegende Wahrnehmungserfahrungen mit sich, ihrem Körper und ihrer sozialen Umwelt machen können. Viele Erfahrungen mit dem ganzen Körper unter Einbeziehung vielfältigster Sinnesreize ermöglichen es, sich selbst wahrzunehmen und ein positives Selbstbild zu erfahren. Dies ist für Kinder eine Voraussetzung für weitere Lernprozesse, wie z.B. Sprache, Kontaktaufnahme, Ausbildung der Feinmotorik, Konzentration.
- Wir haben eine wöchentliche Bewegungszeit in der Turnhalle der Grundschule.
- Der Mehrzweckraum steht unseren Kindern für vielfältige Bewegungserfahrungen zur Verfügung.
- Es stehen den Kindern unterschiedliches Material und Geräte zur Verfügung.
- Im Außenbereich ist die Nutzung verschiedener Fahrzeuge möglich (z.B. Roller, Dreirad, Laufräder).
- Für umfassende Bewegungsanlässe nutzen wir den nahegeliegenden Bolzplatz (Rodelberg, Seilbahn, Reck, Fußballtore, Basketballkorb).
- Das Außengelände steht den Kindern in einem hohen zeitlichen Umfang zur Verfügung.
- Eine große Sandkiste und ein Klettergerüst mit Hängebrücke und Kletterseil stehen den Kindern zur Verfügung.
- Tanzen und Rhythmik ist in unseren pädagogischen Prozessen integriert.
- Wir thematisieren mit den Kindern Körper- und Zahnhygiene.
- Zweimal im Monat findet ein Kitafrühstück statt. Wir suchen gemeinsam mit den Kindern die Zutaten aus, die diese von zu Hause mitbringen. Die Kinder sind an der Zubereitung des Frühstücks beteiligt.
- Ernährungsbesonderheiten von Kindern werden berücksichtigt und in den Gruppen besprochen.
- Wir gehen situativ auf Allergien und Krankheiten von Kindern ein und machen diese zum Thema.
- In unseren Gruppen befinden sich frei verfügbare Materialien zur Körper- und Sinneswahrnehmung (z.B. Bohnenbad, Fühlkiste).
- Wir achten die Ausdrucksform kindlicher Sexualität und pflegen einen wertschätzenden, sensiblen Umgang damit.
- Der Parkplatz wird in regelmäßigen Abständen teilweise gesperrt, damit die Kinder dort mit den Fahrzeugen fahren können (teilweise von zu Hause mitgebracht).
- Wir bieten unterschiedliche Sinneserfahrung an, wie z.B. Arbeiten mit Pappmaché, Knete, Kuchenteig, Fühltisch, Tastwand im Flur.
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4.3.2 Sprache, Kommunikation und Schrift
Sprache ist ein wichtiger, elementarer Schlüssel zu Bildungsprozessen. Sprache entwickelt sich im kommunikativen Kontext alltäglicher Situationen und wird stets gefördert. In unserer Einrichtung können Kinder mit nicht deutscher Erstsprache spielerisch die deutsche Sprache erlernen.
- Wir lassen Kinder ausreden, hören zu und stellen offene Fragen.
- Wir lesen kontinuierlich zusammenhängende Bücher und bieten Geschichten zum Nacherzählen an.
- Jede Gruppe hat eine Kiste mit Sach- und Bilderbüchern.
- In der Einrichtung stehen Nachschlage- und Vorlesebücher den Kindern zur Verfügung.
- Wir machen regelmäßig Bilderbuchbetrachtungen.
- Wir besuchen Lesungen in einer Buchhandlung in Bad Bramstedt.
- Die Kinder lernen Englisch in spielerischer Form mit einer Mutter, deren Muttersprache Englisch ist.
- Wir führen regelmäßig Kinderkonferenzen durch.
- Fingerspiele und Lieder sind in den Alltag integriert.
- Im letzten halben Jahr vor der Schule führen wir ein Training zur phonologischen Bewusstheit durch.
- Wir visualisieren Buchstaben und Zahlen im Alltag.
- Für Kinder mit Sprachdefiziten bahnen wir in Absprache mit den Eltern notwendige Förderungen an.
- Eine Sonderschulpädagogin kommt auf Nachfrage zu uns in die Einrichtung, um den Sprachstand einzelner Kinder zu überprüfen.
- Mit dem Sprachheilambulatorium in Bad Bramstedt arbeiten wir zusammen.
- Die Fachkräfte haben alle an einer Langzeitfortbildung für Sprache teilgenommen.
Phonologische Bewusstsein: die Fähigkeit, die einzelnen Bestandteile unserer Sprache, z.B. Wörter, Silben und vor allem Laute im Wortverbund zu erfassen.
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4.3.3 Mathematischer, technischer, naturwissenschaftlicher Bereich
Wir wissen um die kindliche Neugierde und Freude am Forschen, Entdecken, Experimentieren und Ausprobieren. Wir sehen unsere Aufgabe darin, diese kindliche Neugierde und den Wissensdrang zu erhalten, zu erweitern und zu fördern.
- Den Kindern steht unterschiedliches Material für Mengen, Größen, Formen und Volumen zur Verfügung (u.a. Waage, Messbecher, Lineal, Messgeräte, Spiele mit geometrischen Formen, Magnete).
- In den Gruppenräumen steht Baumaterial für Statikerfahrung (Bauklötze, Schaumstoffquader) bereit.
- Im Außenbereich haben die Kinder die Möglichkeit mit Sand und Wasser zu spielen, um so auch die Erfahrungen mit Volumen und Gewicht zu machen.
- Es gibt Materialien, die Kinder dazu anregen, nach verschiedenen Gesichtspunkten zu sortieren wie z.B. Menge, Größe, Farbe, Form.
- Die Kinder werden in Alltagssituationen von uns angeregt mit Mengen und Zahlen umzugehen, z.b. bei dem Tischdecken.
- In unserer Kindertageseinrichtung gibt es Meerschweinchen, die von unseren Kindern gefüttert und gepflegt werden.
- In unserem Außenbereich säen und pflanzen wir Blumen und Kräuter.
- Zu Projekten und Themen machen wir mit den Kindern Experimente.
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4.3.4 Politik und Gesellschaft
Unsere Kinder sind in den Dörfern Hitzhusen, Hagen, Weddelbrook, Föhrden-Barl und Heidmoor zu Hause. Die Familienstrukturen sind unterschiedlich, ebenso die Einbindung in soziale, kulturelle und religiöse Strukturen. Wir möchten den Kindern vermitteln, dass wir nicht gleich sind und trotzdem in unseren Unterschiedlichkeiten an der Politik und Gesellschaft teilnehmen.
- Die Lebensumstände der Kinder und Familien thematisieren wir gemeinsam in Gesprächskreisen.
- Anhand von einer Landkarte können die Kinder ihre Wohnorte erkennen.
- Eine Weltkarte und der Globus zeigen den Kindern, dass es überall auf der Welt Menschen gibt, die unter unterschiedlichen Bedingungen leben.
- Wir erarbeiten mit den Kindern die Begrifflichkeiten „arm und reich“, „Hunger und Durst“, „Freude und Trauer“, beteiligen uns an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ und unterstützen den Bau eines Waisenhauses in Tansania.
- Kinder aus anderen Ländern (die unsere Einrichtung besuchen) zeigen Fotos und erzählen von ihrem Land.
- Gemeinsam mit anderen Kindertageseinrichtungen feiern wir den Weltkindertag.
- Wir thematisieren aktuelle Tagesthemen wie z. B. Flutkatastrophen, Erdbeben, Kriege, Olympiade, Fußballweltmeisterschaft, Wahlen.
- Wir halten Kontakt zu dem Bürgermeister in Hitzhusen in Form von gegenseitigen Kurzbesuchen und Gesprächen. Die Kinder wissen, wo der Bürgermeister wohnt und können Arbeitsbereiche teilweise benennen.
- Wir stimmen über Regeln, Gruppenabläufe, Ausflüge und Feste ab.
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4.3.5 Ethik, Religion und Philosophie
Wieso, Weshalb, warum…… Kinder stellen Fragen, manchmal immer und immer wieder. Wir geben ihnen den Raum und die Zeit sich diesen Fragen zu stellen und sich auf den Weg nach Antworten zu machen. So können sich die Kinder mit ihren Glaubensfragen, ihrer Religion auseinandersetzen.
- Wir feiern regelmäßig Gottesdienste mit den Kindern und ihren Familien.
- Zweimal im Monat besucht uns der Pastor und feiert mit uns eine Andacht.
- Wir haben eine Gottesdienstschale und jedes Kind stellt vor der Andacht oder dem Gottesdienst eine Kerze auf die Schale.
- Die Schale gestalten wir gemeinsam mit den Kindern nach dem Kirchenjahr (Erntedank, Weihnachten, Ostern etc.).
- Bei gemeinsamen Mahlzeiten sprechen wir Tischgebete.
- Wir feiern die Feste im Kirchenjahr.
- Wir singen christliche Lieder.
- Wir bieten Elternabende zu religiösen Themen an.
- Wir akzeptieren die Weltsicht der Kinder.
- Wir machen uns mit den Kindern gemeinsam auf den Weg Antworten auf ihre Fragen nach „Gott und der Welt“ zu finden.
- Verschiedene Kinderbibeln und „biblische“ Bilderbücher stehen den Kindern zur Verfügung.
- Biblische Geschichten lesen wir vor oder erzählen sie.
- Wir thematisieren Themen, die für die Kinder gegenwärtig aktuell sind wie z.B. die Taufe, Tod eines Familienangehörigen oder des Haustieres, Hochzeit, Krankheiten, Naturkatastrophen.
- Wir beteiligen uns an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ und gestalten den Weltkindertag zusammen mit anderen Kindertageseinrichtungen.
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4.3.6 Musik, Kreativität und Medien
Kinder drücken sich mit ihrer Stimme und ihrer Kreativität vielfältig aus. Dieses möchten wir fördern und weiterentwickeln. Wir geben den Kindern die dafür benötigte Zeit, die Ruhe und den Raum.
- Den Kindern steht unterschiedliches Material zum kreativen Gestalten zur Verfügung (unterschiedliche Farben, Pinsel, Schwämme, Korken, Schminke, verschiedenes Papier).
- Wir stellen Werkzeuge wie Scheren, Pinsel, Prickelnadeln zur freien Verfügung.
- Zu Themen und Projekten gestalten die Kinder räumlich z.B. mit Pappmaché.
- Wir modellieren mit den Kindern unter anderem mit Gips, Ton, Knete, Salzteig und Pappmaché.
- Die Kinder gehen mit Werkzeugen (Hammer, Sägen, Zangen etc.) um.
- Die Kinder haben die Möglichkeit vertikal und horizontal zu malen.
- Die Kinder dürfen sich selbst Tanzanlässe schaffen.
- Den Kindern stehen Klang- und Rhythmusinstrumente zur Verfügung (zum Teil selbst hergestellt).
- Die Kinder bedienen selbständig Kassetten- und CD-Player.
- Wir haben einen Rechner in der Einrichtung für die Kinder.
- Die Kinder können fotografieren.
- Die Kinder bedienen das Telefon selbständig.
- Die Kinder lernen den Umgang mit dem Kopierer und dem Faxgerät.
- Ein Kaspertheater sowie die dazugehörigen Puppen stehen den Kindern stets zur Verfügung.
- Wir singen Lieder und stellen sie auch mit Bewegung dar.
- Fingerspiele, Abzählverse und Bewegungs- und Entspannungeschichten fließen in den Alltag ein.
- Einmal im Monat begleitet unser Kantor unser Singen. Dabei begleitet er uns auf dem Akkordeon oder Keyboard.
- Die Kinder „lesen“ der Gruppe Bilderbücher vor.
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5. Beobachtung und Dokumentation
Die Dokumentation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen unserer Kinder ist für uns ein wichtiges Instrument für die Weitentwicklung unserer pädagogischen Arbeit. Wir nutzen dafür unterschiedliche Formblätter und Tabellen.
- Wir dokumentieren Bildungsprozesse wie z.B. Bewegungszeit, Morgenkreis, Ohrentraining und Andachten.
- Wir fotografieren bei Festen, Ausflügen, Projekten und archivieren die entstandenen Bilder.
- Wir führen ein Gruppentagebuch.
- Auf Anforderung oder Wunsch erstellen wir Entwicklungsberichte.
- Wir schreiben regelmäßig Elternbriefe für den Einblick in unsere Arbeit.
- Wir protokollieren Elterngespräche.
- Wir machen Qualitätsentwicklung nach den Merkmalen der nordelbischen Kirche.
- Wir protokollieren Dienstbesprechungen.
- Die Einrichtung arbeitet mit auf Kirchenkreisebene entwickelten Arbeitsbögen.
- Bilddokumentation stellen wir unseren Eltern auf Elternabenden vor.
- Für Kinder mit Migrationshintergrund verwenden wir den Sprachbeobachtungsbogen SISMIK.
- Urlaubs-, Krankheits- und Dienstzeiten der Mitarbeiterinnen werden schriftlich festgehalten.
- Wir führen zu bestimmten Themen schriftliche Umfragen durch.
- Wir führen Statistiken (z.B. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein) über Personal und Kinder durch.
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6. Aufnahme neuer Kinder
Nach dem Elternhaus ist die Kindertageseinrichtung oft die erste Bildungseinrichtung, in die Kinder kommen. Wir wissen um die Bindungsbedürfnisse von Kindern und nehmen diese ernst. Wir schaffen eine Atmosphäre, in der sich die Kinder und ihre Familien angenommen fühlen können.
- Die Eingewöhnungsphase wird individuell mit den Familien abgestimmt.
- Beim ersten Besuch zeigen wir jedem aufzunehmenden Kind und seinen Eltern die Kindertageseinrichtung.
- Wir bieten die Gelegenheit zu Schnuppertagen für Kinder.
- Wir führen ein ausführliches Aufnahmegespräch mit den Eltern.
- Die Eltern erhalten eine Mappe mit Informationen und Schriften zur Zusammenarbeit.
- Vor Aufnahme der Kinder findet eine Informationsveranstaltung statt.
- Die Kinder erhalten vor ihrem ersten Kindergartentag einen Willkommensbrief.
- Jedes Kind erhält ein Garderoben- und Eigentumsfach mit seinem Namen und einem Symbol.
- Die Eltern erhalten ein Postfach.
- Die neue Gruppenzusammensetzung findet unter Berücksichtigung der Vorstellungen der Kinder und Eltern statt.
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7. Das letzte Jahr in der Kindertageseinrichtung
Die Kinder sollen Bildung erfahren als Grundlage für den Schritt in die nächste Bildungseinrichtung. Im letzten Jahr fordern und fördern wir die Kinder für diesen Schritt durch vielfältige, gestaltende Angebote, gemessen an der körperlichen und geistigen Reife des Kindes. Das letzte Jahr in der Einrichtung gewinnt für die Kinder eine besondere Bedeutung: “Ich gehöre zu den zukünftigen Schulkindern, ich gehöre zu den älteren Kindern“. Sie nehmen für die jüngeren Kinder eine Vorbildfunktion ein und kümmern sich um diese besonders intensiv.
- Wir führen ein Training zur phonologischen Bewusstheit durch.
- Für jedes Kind wird ein Kompetenzbuch angelegt.
- Für diese Kinder wird eine Schnupperstunde mit der Grundschule vereinbart.
- Den Kindern wird ein höheres Maß an Verantwortung übertragen.
- Es gibt Angebote nur für diese Kinder: Theater spielen, Miniphänomenta, 1. Hilfe-Schein, regelmäßige Besuche in einem Seniorenheim.
- Kurz vor den Sommerferien findet ein Übernachtungsfest mit einem gemeinsamen Gottesdienst und Abendessen statt.
- Die Kinder erhalten ein Abschiedsgeschenk.
- Schulranzen und alle benötigten Utensilien für die Schule stellen die Kinder in der Gruppe vor.
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8. Die Kindertageseinrichtung in der Kirchengemeinde
Die Kindertageseinrichtung Hitzhusen ist Teil der EV.-Luth. Kirchengemeinde Bad Bramstedt und beinhaltet die Zusammenarbeit mit der Pastorin und den Pastoren, dem Kirchenvorstand und dem Beirat.
- Wir nehmen an Gottesdiensten und Festen der Kirchengemeinde teil und gestalten diese auch mit.
- Wir veröffentlichen regelmäßig Artikel über unsere Arbeit im Gemeindebrief und führen eine Internetseite.
- Unsere Familien erhalten in der Kindertageseinrichtung Informationen über Projekte und Veranstaltungen der Kirchengemeinde.
- Ein Pastor kommt regelmäßig in die Einrichtung, um mit den Kindern Andachten zu feiern, darüber hinaus begleitet er uns zu Veranstaltungen und Projekten im Alltag.
- Die Kindertageseinrichtung nimmt an Dienstversammlungen und Ausschusssitzungen der Kirchengemeinde teil.
- Für die Einrichtung gibt es gemäß Kindertagesstätten-Gesetz § 18 einen Beirat.
- Belange und Themen der Einrichtung sind regelmäßig Tagesordnungspunkte auf Kirchenvorstandssitzungen.
- Die Einrichtung ist inhaltlich und organisatorisch in die Fachdienste des Kirchenkreises Neumünster eingebunden.
- Die Pastorin / Pastoren stehen den Mitarbeitenden der Einrichtung seelsorgerisch zur Seite.
- Einmal im Monat kommt der Kantor zu uns, um zu singen und zu musizieren, zusätzlich begleitet er musikalisch Feste und Gottesdienste.
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9. Zusammenarbeit mit der Grundschule
Die Kindertageseinrichtung Hitzhusen gehört zum Arbeitskreis „Vernetzung von Kindertageseinrichtung und Grundschule“. Wir haben zur Gestaltung des Übergangs einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der folgende Schritte der Zusammenarbeit beinhaltet.

Kooperationsvertrag zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen nach dem Kindertagesstättengesetz § 5 Absatz 6 mit Gültigkeit zum 1.8.2006
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10. Zusammenarbeit mit anderen
Wir halten intensiven Kontakt zu anderen Einrichtungen, wodurch sich vielfältige Beziehungen und Denkanstöße für die Weiterentwicklung unserer Arbeit ergeben.
- Wir besuchen mit den Kindern andere Kindertageseinrichtungen.
- Wir kooperieren mit der Grundschule Hitzhusen und der Gemeinde Hitzhusen.
- Wir gestalten das Gemeindefest aktiv mit.
- Wir führen gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Kindertagesstätten durch.
- Zu Projekten laden wir uns externe Experten ein.
- Wir sind in die Strukturen und Vernetzung der Kindertageseinrichtung im Kirchenkreis Neumünster eingebunden, u.a. Leitungs-AG, Qualitätszirkel und Fachberatung.
- Wir arbeiten mit Therapeuten, Ärzten und dem Gesundheitsamt zusammen.
- Wir arbeiten mit der Familienbildungsstätte zusammen.
- Wir nehmen an dem Projekt „Kindergarten und Verein, Bewegungsangebote im Kindergarten“ teil. Dieses Projekt wird durch die Sportjugend Schleswig-Holstein gefördert.
Die Sportangebote werden von einer Übungsleiterin des VfL Hitzhusen gemeinsam mit uns durchgeführt.
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11. Familienarbeit
Die Zusammenarbeit mit Eltern ist uns sehr wichtig und erfordert eine enge Kooperation. Die Eltern handeln mit uns zum Wohle des Kindes. Gegenseitiges Vertrauen, Offenheit, Wertschätzung und Akzeptanz sind dafür die Grundlage. Wir legen großen Wert auf einen regelmäßigen gemeinsamen Austausch von Informationen.
- Wir führen Gespräche zwischen Tür und Angel.
- Wir führen Elterngespräche.
- Wir bieten Elternabende an.
- Zu Elternabenden laden wir auch Referenten ein.
- Wir führen ausführliche Anmelde- und Aufnahmegespräche.
- Wir feiern Feste gemeinsam mit Eltern.
- Eltern unterstützen uns bei gemeinsamen Aktionen und Ausflügen.
- Regelmäßig spielerisch bietet eine Mutter die englische Sprache an, eine weitere Mutter bietet chemische Experimente an.
- Wir machen niedrigschwellige Beratung für die Eltern.
- Eltern können in unserer Einrichtung hospitieren.
- Eltern können eigene Angebote mit den Kindern durchführen.
- Geschwisterkinder und ehemalige Kindergartenkinder können uns während der Schulferien besuchen und am Kindergartenleben teilhaben.
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12. Arbeiten im Team
Das vertrauensvolle und partnerschaftliche Miteinander im Team bildet die Grundlage unserer Arbeit. Um diese inhaltlich zu gestalten, sind ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch, Reflexion, gemeinsames Planen und Treffen von Absprachen erforderlich. Die Teilnahme an Einzel- oder gemeinsamen Fortbildungen nutzen wir als Möglichkeit der theoretischen und konstruktiven Auseinandersetzung für die praktische Arbeit.
- An der regelmäßigen Dienstbesprechung, die einmal wöchentlich stattfindet, nehmen alle Mitarbeiterinnen teil.
- Planungen von Festen, Ausflügen und Gottesdiensten werden gemeinsam durchgeführt.
- Der Pastor begleitet uns in der religionspädagogischen Arbeit und nimmt themenorientiert auch an den Dienstbesprechungen teil.
- Wir unterstützen die Ausbildung in sozialen Berufen und stellen dafür Praktikumsplätze zur Verfügung. Hierfür haben wir eine Praktikantenvereinbarung.
- Wir ermöglichen Schüler/Innen ihr Schulpraktikum bei uns durchzuführen.
- Über die Integrations- und Frühfördermaßnahmen reflektieren wir besonders sorgfältig und treffen gemeinsame Absprachen mit der Heilpädagogin.
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